Springe

Lebensqualität in herrlicher Umgebung

Direkt an der Deisterpforte, zwischen den südlichen Ausläufern des Großen Deisters und dem Kleinen Deister, sowie in der Mitte zwischen Hannover und Hameln liegt wunderbar eingebettet die idyllische Stadt Springe. Diese Lage im sonnigen Süden der Region Hannover war schon immer verkehrsgünstig, denn hier verläuft die Grenze zwischen der norddeutschen Tiefebene und dem Weserbergland, in das die Deisterpforte hineinführt. Die Vielfalt und Lebensqualität in Springe sind dabei mehr als nur einen Besuch wert:

Das am Rande des Sauparks, einem großflächigen historischen Wildpark, gelegene Wisentgehege ist weit über die Grenzen der Region Hannover hinaus bekannt und beliebt. Davor das Jagdschloss Springe, einer der Lieblingsorte von König und Kaiser, welches schon damals der Ausgangspunkt für herrschaftliche Jagden und erholsame Wanderungen war.

Springe verfügt zudem über ein umfangreiches und hochattraktives Freizeit- und Sportangebot. Von Thaimassagen über ein beheiztes Hallenschwimmbad, hochmoderne Fitness-Studios mit Sauna und Solarium, große Reitanlagen, Tennisanlagen, bis hin zur beleuchteten Skiabfahrt in schneereichen Wintern.

Überregional bedeutsam ist Springe durch mehrere Bildungseinrichtungen, entstanden durch die optimale Anbindung zur Messe- und Weltstadt Hannover sowie dem Flughafen Hannover, der mit der S-Bahn ohne Umsteigen in einer dreiviertel Stunde erreicht ist.

Der Marktplatz von Springe ist liebevoll restauriert, von Fachwerkhäusern im Stile der Weserrenaissance umsäumt und macht neugierig auf die Geschichte der Stadt. Sie wird erzählt vom Nachtwächter Heinrich, wenn er Gäste durch die Altstadt führt, oder vom Museum der Stadt, welches auch die Geschichte und die Natur des Deisters vorstellt.

Ende April wird in Springe heftig gefeiert. In der Nähe des schmiedeeisernen Marienbrunnens im Jugendstil wird dann der Maibaum aufgestellt, im August an selber Stelle das Altstadtfest begangen, das genauso Besucher von Nah und Fern anlockt wie der alljährliche Töpfermarkt auf dem ehemaligen Burghof.

Beliebt sind außerdem die Wochenmärkte mit frischen Produkten der Region, die an jedem Freitag von 8 – 13 Uhr und jedem Dienstag von 14 – 18 Uhr stattfinden.

Bad Münder

Gemütliche Kurstadt im Weserbergland

Wunderschön restaurierte Fachwerkhäuser, mittelalterliche Gassen, berühmte Heilquellen, das Gradierwerk im Kur- und Landschafts-
park, kilometerlange (Rad-) Wander-
wege sowie eine beliebte und belebte Innenstadt mit freundlichen Menschen machen diese kleine aber lebendige Stadt aus.

Bad Münder ist eingebettet in eine herrliche Landschaft zwischen Deister und Süntel. Die historische Altstadt Bad Münders lädt zum gemütlichen Bummel durch Straßen und Gässchen ein. Anziehend für Besucher und Einheimische gleichermaßen, schmiegt sie sich wie ein Ring von Straßen, Gässchen und kleinen Plätzchen um den Kirchhof mit dem markanten mittelalterlichen Turm der Petri-Pauli-Kirche. Straßencafés, sympathische Läden und Geschäfte, lebhaftes Treiben am allwöchentlichen Markttag ziehen viele Kurgäste und Großstädter an und verführen zum Verweilen, Bleiben und Genießen.

Bereits im Mittelalter waren die Heilquellen von Bad Münder beliebt und legten die Basis zur weiteren Entwicklung der Stadt zu einem weit über die Grenzen der Region hinaus bekannten Kurort.

Das historische „Kornhus“ mit seinen typischen Weserrenaissance-Elementen ist ein Schmuckstück der Stadt. Die beeindruckende Technik der Konzentrierung von Sole durch ein mit Reisig bestücktes Gradierwerk ist im Kurpark der Stadt Bad Münder zu erleben.

Ob Menschen, die in Handel, Handwerk, Dienstleistungen, Hotel, Gastronomie, Agrarwesen oder als Freiberufler tätig sind, in Bad Münder kann jeder seine Ideen nahezu optimal verwirklichen. Das liegt unter anderem an der engen Zusammenarbeit der Wirtschaftsvereinigung Bad Münders mit der Stadtverwaltung.

Verschiedene sehr erfolgreiche Aktivitäten wie die verkaufsoffenen Sonntage, die Wirtschaftsschau, das Söltjerfest oder der liebevoll gestaltete Bauernmarkt machen Bad Münder besonders attraktiv.

Großraum Springe

Großer Deister, kleiner Deister, Osterwald und Calenberger Land

Erholen, wandern und leben zwischen Großem und Kleinem Deister. Das beliebte Erholungs-, Ausflugs- und Besucherziel im sonnigen Süden der Region Hannover wird jahreszeitübergreifend von Entspannung und Ruhe suchenden Tagesgästen sowie Radsportlern aufgesucht. Ausgedehnte Waldgebiete, der sehenswerte und weitbekannte Saupark, die urwüchsige Mischung aus steil aufgehenden Laub- und Nadelholzbeständen und die saubere Luft, machen das Land von Großem und Kleinem Deister zu einer immer beliebteren Wohn- und Ausflugsgegend.

Große Dörfer mit Fernsicht wie Völksen oder das „Bergdorf“ Lüdersen sind schon lange eine bevorzugte Wohngegend gut situierter Hannoveraner. Viele kleinere Dörfer und die Kleinstadt Eldagsen haben sich dagegen ihren ursprünglichen Charakter bewahrt und bieten authentisches Landleben pur – Pferdehaltung inklusive.

Wer am Deister wohnt, kommt hoch hinaus. Auf Kammhöhen von über 400 Metern kann man die einzigartige und bemerkenswerte landschaftliche Erhebung in der Region Hannover erkunden und Ausblicke genießen, die ihresgleichen suchen. Wer hier wandert, sammelt Kraft. Neben dem Steinhuder Meer ist dieser Höhenzug wohlgemerkt eines der ältesten und beliebtesten Erholungs-, Ausflugs- und Tourismusziele der gesamten Region. Die Wanderwege sind idyllisch, gut ausgeschildert und so gehalten, dass sie dem Arten- und Biotopschutz dienen und eine zielgerechte attraktive Wegeführung erlauben.

Das großräumige, ca. 90 Hektar große Wisentgehege ist für viele Besucher die Hauptattraktion. Es gibt dort neben einer der ältesten Wisent-Populationen Deutschlands Schwarzwild, Biber, Wildenten, Wölfe, Elche, Damwild, Eulen, Uhus, Steinadler, Bären, Wildpferde und viele andere Tiere hautnah zu beobachten, die inmitten eines uralten Baumbestandes wie in freier Wildbahn erscheinen. Ganz und gar nicht vergleichbar mit einem Zoo. Denn live und oft nur wenige Meter von den eigenen Füßen entfernt ist so eine Begegnung mit einem vom Aussterben bedrohten und hier geschützten Tier einzigartig. Das Wisentgehege ist nur 15 Autominuten von der südlichen Stadtgrenze Hannovers entfernt – genauso wie die vielen attraktiven Rundwanderwege um Springe, die so manche landschaftliche Überraschung bereithalten.

Großraum Bad Münder

Zwischen Deister, Süntel und Ith

„In der Mitte des Tales lag in vollem Glanz der Sonne wie ein roter Fleck die Stadt Münder, umringt von Dörfern, Weilern, Wäldern und blühenden Feldern. Ich kann mich nicht erinnern, je eine schönere Landschaft gesehen zu haben!“, so der Dichter August Ludolf Friedrich Schumann, 1799

Am Rande des Weserberglands – nur wenige Kilometer entfernt von der Rattenfängerstadt Hameln und leicht zu erreichen von Hannover – liegt das beschauliche Städtchen Bad Münder. Sanft eingebettet zwischen den dicht bewaldeten Höhenzügen von Deister und Süntel schmiegen sich um Bad Münder mehr als ein Dutzend schmucke Dörfer, umgeben von Weiden, Wiesen, Feldern und Bächen. Solch eine abwechslungsreiche Landschaft weckt die Entdeckerlust. Immer mehr Besucher nutzen die fabelhaft ausgebauten Wander- und Radwanderwege. Das Deister-Süntel-Tal bietet sich an als idealer Ausgangspunkt für Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren in Wald und Flur, auf Höhenzüge und entlang sanfter Talauen.

Die Dörfer am Wegesrand sind geprägt von einer deutschlandweit einzigartigen Industriekultur – der Stuhl- und Möbelfabrikation. Schließlich nannte man die Gegend um Bad Münder auch das Tal der Stühle. In fast jedem Dorf findet man Reste der Stuhlfabriken und in Eimbeckhausen sogar ein eigenes Stuhlmuseum.

Viele Rundwanderwege führen sowohl durch Bad Münder als auch durch Deister und Süntel, sodass man auf immer neuen Wegen die vielfältige Landschaft genießen und zu Fuß begehen kann. In Bad Münders Umland gewinnt der Goetheausspuch „Nur wo du zu Fuß warst, warst du wircklich“ eine tiefere Bedeutung.

Sünteltal

Teufelsbuchen und Wasserburgen

Das Deister-Sünteltal erstreckt sich über den Bereich des Süntel hinaus nach Norden in die schön gelegene Rodenberger Mulde östlich des Bückebergs und des lieblichen Auetals. Märchenhaft ist der Anblick an der Wasserscheide des Tals nördlich von Bad Münder, wo am Süntel die Flüsse Hamel und Rodenberger Aue entspringen. Von zwanzig Bachläufen werden die Flüsse gespeist, die die Wanderer des Sünteltals immer wieder in Begeisterung versetzen.

Süntel, Deister und Bückeberg sind größtenteils mit schönen Rotbuchen-Wäldern bewachsen. An einigen Stellen gibt es noch Wildvorkommen seltener Orchideen. Die Stechpalme oder auch „Hülse“ wächst im Süntel reichlich und gab dem Ort Hülsede seinen Namen.

Eine botanische Besonderheit stellen die Süntelbuchen oder auch Teufelsbuchen dar. Im Deister-Sünteltal sind noch einige Exemplare der seltenen Bäume zu finden: in Lauenau, Beber, Luttringhausen und Bad Münder. Ihre Besonderheit ist, dass sie mehr waagerecht als senkrecht, in starken Windungen und dabei langsamer als normale Buchen wachsen. Beliebte Ausflugsziele sind zudem die zahlreichen Wasserburgen und –schlösser, Herrensitze, noch immer in adeliger Hand und daher nicht immer zu besichtigen, unter anderem der großen Familie Münchhausen.

Im Sünteltal sind noch zahlreiche kleine und mittlere Betriebe unterschiedlicher Größe angesiedelt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte der Ausbau der Glasindustrie und vor allem der Stuhl- und Möbelherstellung begonnen. Viele holzverarbeitende Betriebe mit dem ringsum reichlich vorhandenen Holz machten das Deister-Sünteltal zum Zentrum der niedersächsischen Möbelherstellung. Heute zeugen davon trotz Globalisierung eine Glashütte und zwei Büromöbelhersteller mit internationalem Ruf.

Weitere Regionen

Weser- und Leinebergland – Urlaubsregion im Herzen Deutschlands

Das Weserbergland gehört zu den schönsten Erholungszielen im Herzen Deutschlands. Sanfte Hügelrücken, steile Bergwälder, idyllische Täler und das blaue Band der Weser bestimmen das Landschaftsbild. Durch die herrliche Natur können ausgedehnte Wanderungen, erlebnisreiche Radtouren und sogar Dampferfahrten unternommen werden.

Entlang der Weser verläuft einer der schönsten und vielleicht beliebtesten Radwege Deutschlands. Überwiegend abseits der Hauptverkehrsstraßen, auf gut befahrbaren Strecken und fast ohne Steigungen erschließt sich im Weserbergland eine vielfältige Landschaft mit Burgen und Schlössern, Märchen- und Sagengestalten. Es ist die sanfte, stille Schönheit, die das Weserbergland auszeichnet.

Ein besonderer Anziehungspunkt für jeden Besucher ist das Naturschutzgebiet Hohenstein im Süntel, mitten im Naturpark Weserbergland. Nicht weit entfernt taucht man in die seltsame und spannende Welt der Schillathöhle, Deutschlands nördlichster Tropfsteinhöhle. Lohnenswerter Höhepunkt eines Ausflugs ist immer wieder das Schloss Bückeburg, Residenz der Fürsten zu Schaumburg-Lippe, wo man noch heute einen Hauch von feudalem Hofleben und prunkvollen Festen spürt. Ein Besuch der fürstlichen Hofreitschule auf dem Schlossgelände ist ein Muss für jeden. Hier erlebt man die Reitkunst der Barockpferde.

Bereits zum Leinebergland gehören der Kleine Deister und der Osterwald, die als zusammenhängendes Waldgebiet die südliche Grenze Springes und der Region Hannover bilden. Steil aufsteigend bis in Höhen von über 400 Metern beginnt hier erkennbar das deutsche Mittelgebirge, und es endet die norddeutsche Tiefebene. Die nächstliegenden Gebirgszüge sind der noch schroffere Ith, Niedersachsens größtes Klettergebiet, und der Thüster Berg, auf dessen Kanstein der Lönsturm, ein Aussichtsturm mit herrlicher Fernsicht auf 466 m Höhe, steht.